Fairtrade-School

Via-Claudia-Realschule Königsbrunn
erste „Fairtrade-School“ im Landkreis Augsburg

Die Via-Claudia-Realschule in Königsbrunn ist seit dem 24. Oktober die erste „Fairtrade-School“ im Landkreis Augsburg. In einer Feierstunde wurde das Engagement der Schulgemeinschaft für den fairen Handel gewürdigt und von Fairtrade-Botschafterin Carina Bischke ausgezeichnet.

Die Beschäftigung mit dem fairen Handel im Unterricht und im Schulleben hat das Ziel, dass sich unsere Schüler aktiv engagieren und wesentliche Zusammenhänge in einer globalisierten Welt sichtbar machen. Die Via-Claudia-Realschule freut sich über die Auszeichnung.

 

 

Erster Platz beim Vorlesewettbewerb

Die Via-Claudia-Realschule freut sich mit ihrem Schüler Timo Hader (Klasse 6 c) über den Sieg beim Landkreisentscheid des Vorlesewettbewerbs.
Im Vorhinein konnte sich Timo bereits beim schulinternen Vorlesewettbewerb der sechsten Jahrgangsstufe durchsetzen und hatte sich dadurch als Kandidat für den Landkreisentscheid qualifiziert.

Am 19. April 2018 ging es für Timo dann nach Zusmarshausen. Dort trafen Schüler aus sechs Realschulen des Landkreises Augsburg aufeinander. Die Bewertung übernahm eine Jury, die unter anderem aus dem Ministerialbeauftragten Bernhard Buchhorn und Vertretern der Realschule Zusmarshausen bestand.
Neben einem musikalischen Rahmenprogramm stand natürlich vor allem das Lesen im Vordergrund.
Die Teilnehmer trugen zunächst einen selbst ausgesuchten und geübten Text vor. Darauf folgte dann die wahre Herausforderung: ein Ausschnitt aus dem Buch „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“ von John Boyne. Diesen Text kannten die Schülerinnen und Schüler zuvor nicht und konnten sich demnach auch nicht darauf vorbereiten. Gerade bei dieser Aufgabe konnte Timo die Jury von sich überzeugen.
Nach kurzer Beratung wurde dann das ersehnte Ergebnis verkündet und Timo durfte sich als Sieger vor allen anderen einen Buchpreis aussuchen.

Wir gratulieren Timo ganz herzlich und sind stolz, einen so hervorragenden Leser an unserer Schule zu haben!

 

Pia Bremermann

Weihnachtssingen 2017

Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder das „Weihnachtssingen“ für die 5. Jahrgangsstufe statt. Jede einzelne Klasse trug dabei ein vor ihr ausgesuchtes Weihnachtslied vor. Anschließend sangen wir gemeinsam. Unterstützt wurden wir dabei von unsereren Lehrern, insbesondere auch von den Referendaren Frau Kirchhoff, Herrn Deichert, Herrn Gabla und Herrn Schniepp.

Ein kurzes Video bietet einen Eindruck über das gemeinsame Singen:

Und hier noch weitere Impressionen:

Kooperationsschule der LMU München

Zusammen mit drei weiteren bayerischen Schulen wurde die Via-Claudia-Realschule Königsbrunn als einzige schwäbische Realschule Kooperationsschule der LMU München. Nach einer einjährigen Pilotphase, bei der unsere Schule auch schon beteiligt war, gab es am 16.11.2017 eine offizielle Kickoff-Veranstaltung.

Zielsetzung der Kooperation ist dabei die Entwicklung, Erprobung und Evaluation neuer Inhalte und Methoden für den Informatik- bzw. IT-Unterricht. Dabei sollen sowohl die Schulpraxis, als auch die Förderung der Lehreraus- und Weiterbildung eingebunden werden.

Angebot der Kooperation seitens der LMU ist dabei z. B. das Durchführen von schulinternen Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen. Königsbrunn erhielt in diesem Zuge im vergangenen Schuljahr von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Frau Melanie Kreidenweis eine Fortbildung zur agilen Unterrichtsgestaltung. Dieses Konzept entstammt dem agilen Projektmanagement aus der Softwareentwicklung und wurde von Frau Kreidenweis in eine allgemeine Unterrichtsmethodik umgewandelt.  Das neu erlernte Wissen wurde von Lehrerinnen und Lehrern angewandt und Unterrichtsmaterial dazu generiert. Eine Zusammenstellung dieses Materials soll letztendlich auf einer Webseite seitens der LMU zusammengestellt und zum freien Download verfügbar gemacht werden.

Im vergangenen Schuljahr wurden u. a. zwei größere Projekte im IT-Unterricht mit Hilfe dieser Unterrichtsmethode durchgeführt: Ein ca. zwei Doppelstunden umfassendes CAD-Projekt und einem etwas größeren Projekt zum Thema Arduino. Näheres zum Arduino-Projekt finden Sie hier: Arduino-Projekt

Tandemprojekt mit der Deutschen Schule Kapstadt

Englischunterricht in der Klasse 9 b:

Tandemprojekt mit der Deutschen Schule Kapstadt

In den letzten zwei Monaten des Schuljahres 2016/17 wurde in der Klasse 9 b ein Projekt zum interkulturellen Lernen im Englischunterricht durchgeführt. Daran beteiligt waren die Klasse 9 b der Via-Claudia-Realschule sowie die Klasse 9 c der Deutschen Schule in Kapstadt, Südafrika. Das Tandemprojekt zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl Englisch als auch Deutsch Anwendung finden, da die deutschen Schüler ihre Englischkompetenzen und die südafrikanischen Schüler ihre Deutschkompetenzen verbessern sollen.

Zunächst haben die Klassen separat in Gruppen kulturelle Themen wie Sehenswürdigkeiten, Natur, Musik und Sport in ihrem Heimatraum mithilfe des Internets und in Kooperation mit dem Fach IT erarbeitet (an dieser Stelle vielen Dank an Frau Schulzik und Frau Weiberg). Natürlich war ein interessantes Thema ebenfalls die jeweilige Schule. Die erstellten PowerPoint-Präsentationen wurden an die jeweils andere Klasse gesendet und von dieser interessiert angesehen.

In einer zweiten Phase wurde jedem Schüler ein Tandempartner aus dem anderen Land anhand von Gemeinsamkeiten zugeteilt. Die Schüler stellten sich jeweils ihre Lieblingsorte in Videos vor und tauschten Emails aus. Eine letzte Aufgabe bestand darin, Artikel über den jeweiligen Tandempartner bzw. seine Kultur im Vergleich zu sich selbst bzw. zur eigenen Kultur zu verfassen. Schließlich wurden die besten drei Artikel von den Schülern für die Schulwebsite gewählt.

Deutsche Internationale Schule Kapstadt

Quelle: http://www.dsk.co.za/fotos_d.html

Die drei besten Schülerartikel:

What I really like about the school project is that I could find a new friend from another continent. My penpal Raquel is from South Africa, so I needed to write with her in English. It is so much easier to write or talk with someone in English from another country than in school. It was also interesting to see what their school looks like and it is so much bigger than ours. When you look outside from their school, you can see the city, and if you look outside from our school, then you can see a graveyard. Our teacher and the teacher from my penpal had tried that the two classes skype together, but that didn’t work, because the Wi-Fi was too bad for that. But it was an interesting project to see how kids in South Africa live.

Interesting for me in Joshua’s life is that his hobby is table tennis. It is a very fast sport that is not so popular in Africa, because Africa has not as good table tennis players as other countries. I can compare it with my life very well, because table tennis is also my hobby and I have played table tennis in a club for five and a half years. I have a big talent for this sport. In many tournaments in our district the other players know me very well and they know that I am a really good player and not so easy to defeat. I have not seen Joshua play table tennis, but I think he is good at table tennis. It is his hobby. I hope in the future I can see him playing table tennis here in Germany, because I have written with him on WhatsApp and he is a really cool boy and very funny.

Our English teacher had the great idea to do a project with the German school in South Africa, Cape Town. We all got our partner based on our personalities so we had something to talk about. One of our classmates did a WhatsApp group chat which I think was really cool, I had a lot of fun reading all the messages because they are really funny and so nice. One thing I was kinda sad about was that we couldn’t skype with them because of technical difficulties. But one thing that we did was PowerPoint presentations, which I thought were really interesting. We were divided into smaller groups and every group had another topic. We exchanged the presentations with the other groups in Cape Town. It was really cool to see the differences in both of our schools. I really liked this project and would love to do it again. We got to know other cultures and could exchange many things with them, which I thought was different from the school projects we normally do. I have the feeling everyone’s enjoyed it and I would definitely do it again.

Herzlichen Dank an Ramona Bachmann und die Schüler der 9 c an der Deutschen Schule Kapstadt für ihre Kooperation!

Arduino-Projekt im Schuljahr 2016/17

In der Klasse 10 e wurde ein IT-Projekt im Rahmen einer Kooperation mit der Ludwig-Maximilian-Universität München, kurz LMU, durchgeführt.

Ziel dabei war es, einen Lilypad-Arduino zu programmieren. Ein Lilypad ist ein waschbarer Microcontroller, der mit Hilfe von leitfähigem Garn mit waschbaren LEDs oder auch Sensoren verbunden werden kann.

Um die Funktionsweise eines solchen „Minicomputers“ kennenzulernen, arbeiteten wir zunächst mit einem Arduino-Uno.

Dazu bildeten die Jugendlichen Gruppen zu je 4 bis 5 Schülern. Jede Gruppe erhielt zwei Arduino-Kästen, d. h. alle Aufgaben wurden in Partner- oder Dreierarbeit gelöst. Im hinteren Bereich des IT-Saals befand sich ein sogenanntes Taskboard (Aufgabenbrett). Die Arbeit war in mehrere „Runden“ aufgeteilt. Dabei durfte sich jeder Schüler selbst die Aufgaben heraussuchen, die er pro Runde lösen wollte. Während der Erledigung der Aufgaben wurde die jeweilige Runde am Taskboard auf „in Arbeit“ gestellt, am Ende auf „Fertig“. Nach jeder Runde besprachen die jeweiligen Gruppenmitglieder jeweils ihre Ergebnisse. Diese Vorgehensweise entstammt übrigens dem agilen Projektmanagement aus der Softwareentwicklung. Frau Melanie Kreidenweis, wissenschaftliche Mitarbeiterin der LMU, hat dieses Konzept so umgewandelt, dass es als „agile Unterrichtsgestaltung“ auch im regulären Unterricht verwendet werden kann.

Nach dem Kennenlernen des Arduinos durften die Schüler für ihren eigenen Lilypad ein LED-Blinkmuster programmieren.